Trotz der kurzfristigen Ankündigung kamen zahlreiche Interessierte zum Stundenweg, um mit uns die Totale Mondfinsternis (MoFi) zu beobachten.
Es war gar nicht so einfach, kurz nach Sonnenuntergang (gegen 20 Uhr) den gerade aufgehenden, aber schon verdunkelten Mond zu entdecken.
Einigen aufmerksamen Beobachtern gelang es schließlich: ganz langsam wurde die Silhouette des Mondes sichtbar (s. Foto rechts).
Totale Mondfinsternis 2025 kurz nach Sonnenuntergang
MoFi 2025: Blutmond gegen 20:47 Uhr
Wolkenschleier verleideten etwas die direkte Beobachtung mit Reinholds großem Teleskop. Georgs Fotoausrüstung konnte die Sichtbarkeit mit technischen Mitteln etwas verbessern.
Gegen 20:45 Uhr war der „Blutmond“ dann in voller Schönheit zu sehen.
In den Abendstunden am 7.9. findet eine Totale Mondfinsternis statt!
Ablauf:
19.53 Uhr – Mondaufgang in Ost-Südost-Richtung. Der Mond ist dann schon total verfinstert, der Himmel noch sehr hell
20.11 Uhr – Maximum der totalen Mondfinsternis
20.53 Uhr – Ende der Totalität / Höhe ca. 10 Grad
21.56 Uhr – Ende der partiellen Phase / Höhe ca. 20 Graf
22.55 Uhr – Ende der Mondfinsternis
Totale Mondfinsternis am 27.7.2018 /23:06 Uhr
Da Mondaufgang und Sonnenuntergang fast zeitgleich erfolgen, ist der Himmel zu diesem Zeitpunkt noch sehr hell. Erst gegen Ende der Totalität (d.h. gegen 20:30 Uhr – 20:50 Uhr), wird der Mond und auch seine tiefrote Färbung gut zu sehen sein. Zu diesem Zeitpunkt werden auch erste Sterne auftauchen.
Die rote Färbung entsteht, da die Luftschicht der Erde das Licht so streut, dass vorwiegend langwellige, also rote Strahlung hindurchdringt… ähnlich wie bei einem Sonnenuntergang.
Danach beginnt die sog. partielle Phase, in der immer mehr Sonnenlicht ohne Ablenkung durch die Erdatmosphäre direkt auf die Mondoberfläche fällt. Der Mond wird heller und die Rotfärbung weicht dann einem eher grauen Farbton.
Wir hoffen, dass die Wetterbedingungen passen.
Weiterführende Informationen gibt es <hier>. Eine schöne Simulation findet ihr <hier>. Wer die Mondfinsternis aufnehmen möchte, wird <hier> fündig.
Im Rahmen der jährlichen Aktion Ferienspaß bastelten 14 Kinder zwischen 8 und 11 Jahren zusammen mit den Astronomiefreunden ein eigenes sogenanntes Kepler-Teleskop.
Die Bibliothek diente dabei dankenswerterweise wieder als „Bastelstube“.
Die Aufgabe war nicht einfach: Aus einem vorgeprägten Pappkarton mussten sorgfältig winzige Einzelteile ausgeschnitten, exakt verklebt und schließlich fein(st)-säuberlich zusammengesteckt werden. Aber die Mühe, Sorgfalt und Geduld der Kinder haben sich gelohnt.
Nach dem erfolgreichen Tagwerk ist der Stolz den Kindern anzusehen: